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Sonntag: 22. Juni 2008
Text Quelle: Joern P. Rebien
Holländern
Sieg bei den
Bodensee Classics

Die besten Ponyreiter aus ganz
Europa sattelten in Aach ihre Ponys. Reiter aus zwölf Nationen
starteten im Aacher Natursportpark. Europa ist wirklich in Aach
zu Gast. Beim internationalen offiziellen Ponyturnier (CSIO-P)
anlässlich der Bodensee Classics gingen die Siege fast an alle
Nationen. Großbritannien, Irland, Belgien, Frankreich, Italien
und die Gastgeber aus Deutschland trugen sich in die
Siegerlisten im Aacher Natursportpark ein. Die Bigpoints aber
gelangen immer den Holländern. Aus dem Land des Welt- und
Europameisters kommen auch die Nationenpreissieger und der
Sieger im „Großen Preis“.
Frank Schuttert aus Ommen/Overeisel war der überragende Reiter
in vier Tagen Turniersport. Im Stechen des abschließenden
„Großen Preises“ machte der 14-jährige Blondschopf seinen
13-jährigen Wallach Godlen Eye aus der niederländischen Zucht
nochmals richtig schnell und holte sich die Siegerschleife. „Das
ist für mich ein wichtiger Sieg, der mir Sicherheit für die
Europameisterschaft gibt“, sagte der erfolgreiche Holländer, der
schon über zehn „Große Preise“ für sich entscheiden konnte.
Zuvor schon war Schuttert schon erfolgreich. Das
Juniorenspringen ent-schied er ebenfalls im Stechen mit
Superstar für sich.
Zunächst war es der Brite James Smith, amtierender
Europameister, der die Bestzeit mit Mr. Nice Guy vorlegte, ehe
ihn seine Mannschafts-Kollegin Pippa Allen mit Lindien de Here
deutlich übertrumpfte.
Pech hatten die beiden Deutschen Teilnehmer in der Entscheidung.
Maurice Tebbel (Emsbüren) hatte mit der zweitbesten Zeit Pech am
letzten Sprung mit Giovanni. Er belegte Rang sechs. Anna-Elisa
Schäfer (Mannheim) suchte mit Mic Dundee TheGun den kürzesten
Weg und musste eine Verweigerung hinnehmen. Neun Fehlerpunkte
ergaben für die 15-Jährige nur noch Rang 12. Bundestrainer Peter
Teeuwen (Brakel) war dennoch mit den Leistungen seiner
Schützlinge über vier Tage zufrieden.
Im Stechen gegen die Briten musste der erste wichtige
Wettbewerb, der Nationenpreis, entschieden werden, so knapp war
das Resultat nach zwei Umläufen. Mit der besseren Gesamtzeit
holte sich Holland den Sieg gegen die Briten. Beide Teams
verbuchten mit vier Fehlerpunkten erneut Gleichstand. Auf dem
dritten Platz landeten Punktgleich die Franzosen und das Team
aus Irland. Deutschland musste mit Platz fünf zufrieden sein.
Die Gastgeber waren allerdings beste Nation im zweiten Umlauf
mit drei fehlerfreien Runden von Maurice Tebbel (Emsbüren) mit
Giovanni, Laura Klaphake (Steinfeld) mit Jerome und Anna-Elisa
Schäfer (Mannheim) mit Mic Dundee TheGun. Nur die zwölf
Fehlerpunkte aus der ersten Runde schmerzten. Freilich hatte
Bundestrainer Peter Teeuwen (Brakel) auch mit der
Mannschaftsaufstellung zu kämpfen, weil sich sein
zuverlässigster Ponyreiter Josch Löhden (Heesling) mit Fieber am
Vormittag vor dem Startabmelden musste und deshalb Vanessa
Borgmann (Wesel) nachrückte.
Der Nationenpreisparcours mit zwei Umläufen war auch die Stunde
von Cassandra Orschel (Henstedt). Die Siegerin im Preis der
Besten und zweimalige EM-Teilnehmerin kam mit Kaiser Cash hinter
Alleskönner James Smith (Großbritannien), der allein drei
Springen für sich entscheiden konnte, in ihrem letzten Ponyjahr
auf den zweiten Platz. Die 16-jährige sicherte sich mit Megan
auch noch das kleine Finale und schaffte damit den ihren zweiten
Sieg für Deutschland.
Der doppelte Superstar ist
Juniorensieger

Das Pferd eben mal mitgenommen und
dann ganz oben auf dem Siegerpodest. So etwas gibt es nicht alle
Tage. Frank Schuttert aus den Niederlanden, Eintänzer der
Oranjes beim stimmungsvollen Länderabend, ist dieses Kunstsück
gelun-gen. Im „Großen Preis“ für die Junioren bei den Bodensee
Classics war das Ergebnis nach einem spannenden Stechen knapp
genug, ehe der blondgelockte Sieger auf dem Abrei-teplatz die
Arme in die Höhe reißen durfte. Der Brite Joe Clayton blieb mit
Saveur als Schlussreiter ebenfalls fehler-frei, war aber um 33
Sekunden langsamer.
Mit jungen 14 Jahren stand der Sieger auch im Team beim Preis
der Nationen am Freitag, das im Stechen die favori-sierten
Briten bezwang. Superstar, die neunjährige nieder-länder Stute
wird normalerweise von Bruder Hendrik Jan geritten. Der aber
lernt gerade im Eurocommerce-Stall von Gerco und Wim Schröder.
Seit vier Monaten erst reitet Frank die Stute und es war sein
erster GP-Sieg. Gecoacht werden die Schutter-Brothers von Papa
Jan in Ommen/Overeisel.
Klar, dass Frank auch bei den Europameisterschaften in der
Schweiz reitet und sein Bruder im Oranje-Team in Prag für der
Junioren steht. EM-Erfahrung hat Frank schon reichlich.
Team-Silber und Platz vier im Einzel waren herausragende
Ergebnisse in Freudenberg.
Großes Pech hatte Maurice Tebbel (Emsbüren), der mit Merry
Christmas beinahe Merry Bodensee Classics hätte sa-gen können.
Ein Fehler am letzten Hindernis verhinderte einen Sieg – seine
Zeit war die Schnellste und das gleich um vier Sekunden! Schade,
da blieb nur noch Platz drei übrig.
James zeigt mit Acapella wo
die Musik spielt

Im „Kleinen Finale“ der Ponyreiter
über hohe 130 Zentimeter gab es nur einen, der wieder einmal
fehlerfrei blieb und unangefochten zum Sieg ritt. James Smith,
der rothaarige Schotte im britischen Team, ritt mit seiner
elfjährigen belgischen Stute Acapella im Stechen vor allem ohne
Fehler und hatte nicht einmal die schnellste Zeit vorgelegt. Die
wurde von seiner Teamkollegin Pippa Allen deutlich um drei
Sekunden getoppt. Die EM-Fünfte hatte aber mit ihrer
zehn-jährigen Stute Caprice viel Pech, als die letzte Stange im
Stechparcours fiel.
Ein schöner Erfolg auch für das Team von Bundestrainer Peter
Teeuwen war aber auch der dritte Platz von Laura Klaphake
(Steinfeld), die mit ihrem handlichen „Handsome Boy“ ebenfalls
mit nur einem Abwurf und mit der dritt-schnellsten Zeit auf Rang
drei ritt. Zufriedene Gesichter gab es aber auch bei Franziska
Ritter (Meißenheim), die mit Tayo zwar das Stechen nicht
erreichte, aber mit einem Abwurf im Umlauf in diesem
internationalen Feld auf Rang neun rangierte.
Für Titelverteidiger James Smith ist freilich die Nominierung
für die Europameisterschaft im Schweizer Avenche noch nicht
gegessen. Die Briten werden erst in zwei Wochen auf der Insel
die letzte Sichtung abwarten und dann die
Mann-schaftsaufstellung bekanntgeben.
Ein Freudentag für Nina
Hepp

Das erste Finale am Sonntag war bei
besten Witterungs- und Bodenbedingungen den Junioren
vorbehalten. In der „Kleinen Tour“ stand das 125 cm Springen auf
dem Programm, das in einem Stechen entschieden wurde.
Über-glücklich –„endlich mal wieder“ – konnte Nina Hepp aus dem
Oberschwäbischen Oggelshausen auf dem Siegerpodest ganz oben
stehen. Die 18-Jährige zeigte in der Finalrunde mit ihrem
Holsteiner Hengst Count down eine überzeugende Leistung. Sehr
zur Freude ihres Heimtrainers Hartmut Auer aus Singen, der zum
Organisationsteam der Bodensee Classics gehört und sich die Zeit
nahm, um den Siegesritt auch anzuschauen. In zwei Wochen geht es
zur Sichtung für die Deutsche Meisterschaft und in vier Wochen
möchte die Gymnasiastin in der 12. Klasse ihre Juniorenzeit
erfolgreich bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften im
südbadischen Schutterwald abschließen.
Ebenfalls im Stechen und fehlerfrei waren im Aacher
Natursportpark Dominique Schott (Mutterstadt) mit Wow what a
Women und Frederik Stein (Weisweil) mit Candillos auf den
Plätzen zwei und drei.
Samstag: 21. Juni 2008
Text Quelle: Joern P. Rebien
Frankreich vor Italien im
„Kleinen Finale“

Bub gegen Mädel – Italien gegen
Frankreich, so lautete die Frage, wer wohl den Sieg im „Kleinen
Finale“ der CSI-P-Tour über 120 cm nach Hause reitet. Nur zwei
Ponyreiter kamen bei den Bodensee Classics in das entscheidende
Stechen. Emotionen pur gab es dann noch bei der Ehrenrunde. Die
durfte Sebille Kernaudour aus Frankreich anführen, die den
13-jährigen Hengst Happy du Halage auf kürzesten Wegen über den
Stechparcours steuerte. Die 14-Jährige kommt auch aus der
Bretagne aus dem kleinen Örtchen Elliant – 50 Kilometer vom
Atlantik entfernt. Schon zweimal holte sie sich den nationalen
Titel mit zwei verschiedenen Ponys. Aber derzeit gehört sie
nicht zur Equipe Tricolore. Der stimmgewaltige Equipechef
Cyrille konnte sich kaum noch einkriegen, weil sein
Lieblingspony gewonnen hatte.
Ebenso feurig ging es in der Familie Bologni zu. Der ehemalige
internationale Spitzenreiter Arnaldo Bologni – die Familie ist
in Bologna zu Hause – coachte Sohn Filippo Marco auf das Beste.
Der Sieger des „Großen Preises“ in Wierden blieb aber mit
Narcisco King del Colle um sechs Sekunden hinter der Siegerzeit
zurück.
Danach folgten acht Teilnehmer, die mit einem Abwurf den
Parcours verließen. Nach drei anstrengenden Tagen bei großer
Hitze wurden die Fehler vor allem am Schluss des Parcours
gemacht. Schnellste war Pauline Couderc ebenfalls aus Frankreich
mit Ideal du Crano.
Jetzt
ist Maurice Tebbel richtig in Fahrt gekommen

Es war der letzte Schlagabtausch vor
dem Finale. Die Junioren hatten nochmals ein Springen über 130
cm zu absolvieren, ehe es am Sonntag bei den Bodensee Classics
in einem S-Springen um die Entscheidung geht. Die deutschen
Jungs ließen ihrer Konkurrenz keine Chance. Allen voran Maurice
Tebbel. Merry Chrismas heißt die achtjährige
Sachsen-Anhalt-Stute, mit der Maurice jetzt seinen vierten
internationalen Sieg feiern durfte und das mit riesigen sechs
Sekunden Vorsprung. Der Hauptschüler in der achten Klasse reitet
täglich drei bis vier Pferde. Wenn es die Zeit erlaubt, geht es
auf den Fußballplatz. Klar, dass Papa Rene auch sein
reiterliches Vorbild ist. Der ritt schon mit jungen 21 Jahren in
Stockholm zur Vize-Weltmeisterschaft.
Platz zwei ging an den 16-jährigen Marcel Marschall, der in
diesem Jahr schon dreimal bei der Sunshine-Tour in Andalusien
und einmal in Arezzo in schweren Springen siegreich war. Sein
Erfolgspferd ist verkauft, jetzt muss vorübergehend der
achtjährige Holsteiner-Wallach ABC Cäsar die Kohlen aus dem
Feuer holen. Zu Hause ist Marcel in Heiligkreuztal in der Nähe
von Riedlingen im Donautal, wo Vater Manfred seine schmucke
Reitanlage betreibt. Platz drei ging an Linus Born aus Hofheim
mit Carnevale. Erst auf Platz vier folgte das erste Mädel.
Einzig Maria Lovett aus England mit Emily konnte in die Phalanx
der Jungs einbrechen.
Cassandra in the lead – zum
zweiten Mal

Immer wenn Cassandra Orschel in den
Natursportpark in Aach kommt, dann fährt sie erfolgreich nach
Schleswig-Holstein zurück. Einem Sieg in einem CSIO-P-Springen
und Platz zwei im Nationenpreisparcours über zwei Runden fügte
die 16-Jährige aus Henstedt einen weiteren Erfolg hinzu.
Allerdings ist es einer der Letzten als Ponyreiterin –
altershalber. Jetzt beginnt die Finalzeit bei den Bodensee
Classics. Mit der 15-jährigen Stute Megan gewann die aktuelle
Siegerin beim Preis der Besten in Warendorf das Finale der
„Kleinen Tour“ über 120 cm mit fast drei Sekunden Vorsprung.
Und dann die Überraschung: Der kleine Piotr Kaliszu aus der Nähe
von Posen hatte sich mit dem zehnjährigen Wallach Bolero
zusammen mit fünf Konkurrenten für das Stechen qualifiziert und
galoppierte auch zur großen Freude des polnischen Equipechef
Rüdiger Wasserbauer auf den überraschenden zweiten Platz. Dabei
ließ er die prominenten Emily Turkington aus Irland, Laura
Klaphake (Steinfeld), Vanessa Borgmann (Wesel) und Maurice
Tebbel (Emsbüren) auf den Plätzen drei bis sechs hinter sich.
Text Quelle: Joern P. Rebien
Hopp Schwyz
– es hat geklappt

Der Bann ist gebrochen, die Schweiz
kann doch siegen. Aus der französischen Schweiz zwischen
Lausanne und Neuchatel kommt Aurelie Millioud. Sicherlich ist
die Gegend nicht das hippologische Zentrum der Eidgenossen.
Gleich als zweite Reiterin setzte sie bei den Bodensee Classics
im Juniorenspringen der „Kleinen Tour“ die Bestmarke. Es ist
fast unglaublich. Es war das vierte Springen mit ihrer
12-jährigen Stute First Lady aus der Schweizer Zucht und schon
der dritte Sieg. Ihr Stern ging bei den Turnieren in Cheseaux
und Le Mont auf. Und jetzt der schönste Erfolg – international
und im Aacher Natursportpark! Dabei zählt Aurelie auch noch zum
Schweizer Ponykader. Zwar zählt Papa André zu ihrem Heimtrainer,
aber Tipps holt sie sich auch bei Ernst Wettstein dem
Kadertrainer, der an diesem Wochenende seine Tochter auf einem
anderen Turnier betreut.
Zweite wurde Nina Hepp (Oggelshausen) aus dem
baden-württemberger D 3 Kader mit Count down. Deutlich zurück
kam Robin van de Weitering mit BMC Chifaira auf den dritten
Platz.
Text Quelle: Joern P. Rebien
Caterina
gewinnt für Italien und die Schweizer holen auf

Aus Mailand in das Hegau. So lautet
die Reiseroute für Caterina Mosters und die obligatorische
milanesische Eleganz ist der 13-Jährige durchaus zu attestieren.
Seit zwei Jahren reitet sie ihren elfjährigen Ponyhengst Giglio
King. Und das recht erfolgreich. Beim Sieg im CSI-P Springen bei
den Bodensee Classics im Aacher Natursportpark. Bei den für sie
wichtigen Siegen bei Großen Preisen in Bologna und zuletzt vor
ein paar Wochen in Abano Therme. Schließlich trägt sie die
Silbermedaille der letzten italienischen Meisterschaft.
Trainiert wird die angehende Gymnasiastin von Angelo
Christofoletti in Mailand. Noch glückstrahlender, als die
Siegerin war aber Mutter Benedetta, die jeden umarmte, der ihr
im Wege stand.
Schön, dass die Landesgrenzen von Süd nach Norden genau
eingehalten wurden. Zwischen der italienischen Siegerin und der
Dritten Laura Klaphake (Steinfeld) mit Handsome Boy konnte die
Schweizerin Julia Haeberli mit Karactere de Fremain. Jetzt geht
es mit den Eidgenossen vielleicht auch noch bergauf.
Text Quelle: Joern P. Rebien
Freitag: 20. Juni 2008
Text Quelle: Joern P. Rebien
Pippa und James, wer denn
sonst?

Den Union Jack um den Hals ihrer
Ponys gebunden, so ritten sie zur letzten Siegerehrung am
zweiten Tag der Bodensee Classics ein. Pippa Allen vergab den
Sieg der Briten im Stechen als Schlussreiterin mit einem Abwurf.
Dafür hielt sie sich im Springen für die CSI-P-Reiter über 1,25
Meter schadlos. Mit der zehnjährigen Caprice war sie zunächst
zehn Sekunden schneller, als die Konkurrenz im 40-köpfigen
Starterfeld. Doch dann kam James Smith, der mit Acapella doch
drei Sekunden hinter der Siegerzeit zurückblieb und mit Platz
zwei zufrieden sein musste. Platz drei ging an Pauline Couderc
aus Frankreich mit Ideal du Crano, die nur um eine halbe Sekunde
geschlagen war.
Beste Deutsche wurde Laura Klaphake (Steinfeld) mit Handsome Boy
auf dem vierten Platz. Erstmals ritt auch ein Gast aus Norwegen
in die Plat-zierungsränge: Maya Surana belegte Rang zehn.
Der Champion hat es allen
gezeigt

Nicht ein Brite sondern ein Schotte
hat nach zwei Umläufen und Stechen bei den Bodensee Classics die
CSIO-P-Prüfung für Einzelreiter für Großbritannien gewonnen. Aus
dem kleinen Örtchen Dufries kommt der amtierende Europameister
James Smith. Genauso muss auch der junge John Whitaker im Sattel
gesessen haben, wie es der Rotschopf im Natursportpark in Aach
gezeigt hat. Souverän zog er seine drei Runden und gänzlich ohne
Fehler. Da ist es kein Wunder, wenn der 16-Jährige auch den
berühmten Briten als sein reiterliches Vorbild nennt.
Schließlich sitzt er schon seit zehn Jahren im Ponysattel. Ob er
wieder bei der Euro dabei sein kann, ist noch nicht sicher. So
stark ist die Konkurrenz bei den Engländern zur Zeit. Deshalb
auch siedelt er seinen Sieg ganz hoch an. Aber die Hoffnung
stirbt zuletzt. Gefragt nach einem international erfolgreichen
Schotten im Springsattel musste James lange nachdenken und das
sei schon mindestens 20 Jahre her. Er findet den Natursportpark
großartig und lobt auch ohne zu zögern die Arbeit von
Parcourschef Hans Dussler und seinen Assistenten. Vor allem
sein 12-jähriges Pony Mr. Nice Guy hebt er immer hervor, nicht
zuletzt, weil der Wallach so vorsichtig ist.
Platz zwei ging an Cassandra Orschel mit Kaiser Cash, die
Siegerin im Preis der Besten aus Henstedt. Schon vor dem
Springen war sie nicht traurig, dass die 15-Jährige nicht für
die Mannschaft nominiert war. Das macht für sie keinen
Unterschied, weil es über die gleichen Hindernisse, wie im
Nationenpreis geht. Glück hatte Basile Bettendorf, dessen
Schwester Charlotte übrigens schon vor zwei Jahren ein Springen
im Natursportpark gewinnen konnte, der im Stechen einen
respektablen Sturz ohne Blessuren für Reiter und Pony überstand.
Text Quelle: Joern P. Rebien
Die Niederlande gewinnen
den Nationenpreis

Nach einem spannenden Stechen
siegten die Niederlande im Nationenpreis der Ponyreiter (CSIO-P)
bei den Bodensee Classics in Aach gegen die favorisierten
Briten. Beide Mannschaften absolvierten beide Umläufe ohne
Fehlerpunkte und nach dem Stechen ergab sich erneut ein
Gleichstand von vier Fehlerpunkten, sodass die deutlich bessere
Zeit den Ausschlag ergab. Punktgleich (8 Punkte) beendeten
Irland und die lange Zeit führenden Franzosen auf dem dritten
Platz den Preis der Nationen.
Die Deutsche Mannschaft kam auf Rang fünf. Maurice Tebbel
(Emsbüren) mit Giovanni, Laura Klaphake (Steinfel) mit Jerome,
Anna-Elisa Schäfer (Mannheim) mit Mic Dundee TheGun und Vanessa
Borgmann (Wesel) konnten im zweiten Umlauf ohne Fehlerpunkte
überzeugen, waren aber aus dem ersten Umlauf mit 12 Punkten
belastet nach jeweils einem Abwurf.
Allerdings musste Bundestrainer Peter Teeuwen noch am Vormittag
sein Team ändern, weil Josch Löhden (Heesling) erkrankte.
Text Quelle: Joern P. Rebien
Maurice ließ den Tebbel
raus

Zwei Hundertstel Sekunden trennten
zum Auftakt Maurice Tebbel (Emsbüren) vom Sieg. Im
Zweiphasenspringen ließ der 14-Jährige bei den Bodensee Classics
den Tebbel raus und hatte diesmal über drei Sekunden Vorsprung
im Springen über die 1,25 Meter in der Großen Tour. Der
zweifache S-Sieger von der Partner Pferd in Leipzig saß im
Sattel der achtjährigen Stute Merry Chrismas, die er seit einem
Jahr reitet. Zuvor bereitete Vater Rene, der selbstverständlich
die Stangen auflegt, die Stute auf den großen Sport vor. Das war
eine gute Einstimmung auf den nach dem Sieg im Juniorenspringen
folgenden Nationenpreis der Ponyreiter, bei dem er als dritter
in der Mannschaft die deutschen Farben vertritt.
Linus Born aus Hofheim ritt mit Carnevale auf den zweiten Platz
und Sascha Braun (Bühl) bestätigte mit Grappa seine gute Form
mit Rang drei.
Text Quelle: Joern P. Rebien
Cassandra Orschel holt ersten
Sieg für Deutschland

Sie hinterläßt Spuren. Cassandra
Orschel aus Henstedt in Schleswig-Holstein wird in diesem Jahr
noch 16 Jahre jung und damit kommt das Aus für die Ponyreiterei.
Das hinderte sie nicht daran, noch den Preis der Besten zu
gewinnen. Die Teilnehmerin an den beiden letzten
Europameisterschaften und Deutsche Meisterin von 2006 vom
Gymnasium in Henstedt (8. Klasse) hat auch bei den Bodensee
Classics das Springen der CSIO-Reiter gewonnen. Megan heißt ihre
15-jährige Stute mit der sie ihre Konkurrenten in Grund und
Boden ritt. Fast sieben Sekunden zurück kam Shanice Roozbroom
aus den Niederlanden mit Uncle Jason auf den zweiten Platz vor
Gina-Sophia Giordani aus Uedem mit Baccardi.
Damit gelang Cassandra auch der erste Sieg im sechsten
Ponyspringen auf dem Turnierplatz des Aacher Natursportparks.
Text Quelle: Joern P. Rebien
Französischer Sieg bei den
Bodensee Classics

Europa ist wirklich in Aach zu Gast.
Beim CSIO-P anläßlich der Bodensee Classics gehen die Siege fast
an alle Nationen. Nach Großbritannien, Irland, Belgien und
Italien gewinnt den Wettkampf für die CSI-P- Reiter ein Franzose.
Der kleine Axel Le Diberder aus Vannes in der Bretagne direkt am
Atlantik setzte mit seinem Nachwuchs-Juwel Joyau d’Argent, einem
elfjährigen Wallach aus der französischen Zucht, die Zeichen.
Der zweifache französische Meister, gerade mal 14 Jahre alt,
reitet seit sieben Jahren und das erfolgreich. Vor allem mit
seinem internationalen Pony Helen du Clos. Und weil der Vater im
Versicherungsgeschäft tätig ist, darf der Name des Siegerponys
ruhig auch etwas mit Geld zu tun haben.
Danach aber standen die Belgier auf dem Siegerpodest.
Vortagessieger Dries Dekkers steurte Jolys Torpedo auf Platz
zwei und Jos Verlooy wurde mit Feelers Panton Dritter. Einmal
mehr kam die Allgäuerin Alexandra Paul mit Alfret als beste
Deutsche auf Platz vier.
Text Quelle: Joern P. Rebien
Das Schäfer-Festival geht in
die nächste Runde

Sie ist ein Naturtalent. Nach dem
Eröffnungsspringen gestern sitzt Anna-Elisa Schäfer bei den
Bodensee Classics zum zweiten Mal im Sattel der achtjährigen
Stute Head Racine und gewinnt. Ein Pferd, das Bruder Armin
normalerweise reitet und eben mal für dieses Wochenende der
„kleinen“ Schwester mitgegeben hat, um ein Trainingswochenende
zu verleben. Ihre beiden „Kracher“ hat die Schülerin des Lessing
Gymnasiums in Lambertheim zu Hause gelassen, um sie demnächst
beim Junioren CSIO in Hagen zu satteln. Schließlich durften
Pretty Pearl und Concetti schon letztes Wochenende im Aacher
Natursportpark zu einigen Erfolgen galoppieren. Heute war der
Parcours nicht sehr hoch, aber sehr technisch, was der
zierlichen Reiterin gerade recht war.
Demnächst startet sie bei den Landesmeisterschaften im badischen
Schutterwald bei ihrer letzten Ponymeisterschaft und der ersten
Juniorenmeisterschaft. Schließlich ist „Anji“ auch in beiden
Bundeskadern Pony und Junioren.
Nach seinem Sieg am Vortag kam Sascha Braun aus dem südbadischen
Bühl mit Waikiki auf den zweiten Platz vor Rebecca Siller aus
Bad Krozingen mit Sunday Morning.
Text Quelle: Joern P. Rebien
Donnerstag: 19. Juni 2008
Text Quelle: Joern P. Rebien
Sascha Braun ist bester
Junior

Am Freitag steht Maurice Tebbel im
Team Deutschland beim Nationenpreis der Bodensee Classics mit
seinem Pony. Dass er aber auch im Sattel von Großpferden
ausgezeichnet in Form ist, hat er am Donnerstag im Aacher
Natursportpark nochmals unterstrichen. Nur um zwei Hundertstel
Sekunden wurde er mit Merry Chrismas von Sascha Braun
geschlagen. Der Junior aus dem badischen Bühl hatte mit Grappa
eine zehnjährige Hannoverander Stute gesattelt. Platz drei ging
im Springen der „Großen Tour“ an den Italiener Filippo Mazzei
mit Lady de Pleville.
Nicht allzu hohe Anforderungen wurden noch von Parcourschef Hans
Dussler gestellt, denn fast genau die Hälfte der 45 gestarteten
Pferde blieben ohne Fehlerpunkte.
Text Quelle: Joern P. Rebien
Filippo Bologni aus Bolgna
zeigt Klasse

Alle Eröffnungsspringen für die
Ponyreiter sind bei den Bodensee Classics absolviert. In die
Siegerlisten haben sich bislang nur die Gäste aus dem Ausland
eingetragen. Zuletzt war es Filippo Marco Bologni aus Italen.
Der 14-Jährige aus Bologna gewann das Springen der „Großen Tour“
und knüpfte damit an sein Ergebnis von Wierden nahtlos an: Sieg
im „Großen Preis“.
Geholfen hat ihm dabei sein brauner Wallach Dim du Mirali mit
dem er die Konkurrenz ganz schön auf Abstand hielt und der seit
drei Jahren im eigenen Stall steht. Die kam aus Deutschland.
Allen voran Maurice Tebbel (Emsbüren) mit Patty, der die Tipps
von Vater Rene genauestens umsetzen konnte. Fast ungewöhnlich
für die Familie Tebbel, dass fast vier Sekunden zur Siegerzeit
fehlten. Danach folgte Cassandra Orschel (Henstedt) mit Kaiser
Cash. Vanessa Borgmann (Wesel) kam mit Joldis Mara auf Platz
sechs. Ein geschlossenes Mannschafts-Ergebnis konnte
Bundestrainer Peter Teeuwen feststellen, das für den
Nationenpreis am Freitagnachmittag im Aacher Natursportpark
hoffen läßt.
Text Quelle: Joern P. Rebien
Zweiter
Start und zweiter Sieg für Pippa Allen

Pippa Allen, wer sonst? Sie sorgte
schon vor Jahresfrist dafür, dass die Briten den Titel bei der
Euro holten. Dazu wurde sie noch Fünfte in der Einzelwertung.
Erst war es Lisa Maria Mouret aus Oberursel, bei der es Bingo
machte. Mit ihrem zwölfjährigen Wallach Bingo übernahm sie
zu-nächst die Führung in der internationalen Pony-Springprüfung
(1,20 m) der Großen Tour bei den Bodensee Classics. Am Ende
bedeutete das Platz drei. Danach ging es Schlag auf Schlag:
Pippa Allen war mit Pappillon gleich mal drei Sekunden
schneller. Zwei Minuten danach versuchte es die Französin Maxime
Couderc mit Mystille. Gut eine Sekunde fehlten ihr zum Sieg.
Sie ist schon eine begnadete Reiterin die 14-jährige Pippa aus
Middlesborough im Nordosten der Insel. Erst seit zwei Wochen
steht die zehnjährige Stute Caprice im Stall und schon sprang
sie vor einer Woche in Wierden als Siegerin im „Großen Preis“
auf das Podest.
Aus deutscher Sicht ging es erst auf Platz 12 für Franziska
Ritter mit Tayo weiter.
Text Quelle: Joern P. Rebien
Die beste Auftakt-Juniorin
kommt aus Rheinland Pfalz

Dominique Schott, Juniorin aus
Mutterstadt bei Ludwigshafen hat für Rheinland Pfalz das
Eröffnungsspringen der Kleinen Tour (1,15 m) bei der Bodensee
Classics im Hegaustädtchen Aach gewonnen. Wow what a woman d’ici,
so heißt ihre neunjährige Stute aus der belgischen Zucht, die
sie selbst ausgebildet hat. Die Stute heißt so und Dominique ist
es! Gerufen wird das Erfolgspferd der 18-Jährigen vom Reitverein
Fußgönheim nur D’Ici. Und die Freude steht der Siegerin, vor
zwei Jahren Rheinland-Pfalz- und Pfalz-Meisterin ins Gesicht
geschrieben: Erster Start in einem internationalen Springen und
gleich der Sieg. Dennoch ist der Erfolg in einem M**-Springen
mit dem 14-jährigen Wittenberg auch ganz oben in der
Erfolgsbilanz angesiedelt. Auf jeden Fall wird im nächsten Jahr
Abitur gemacht. Dass der Apfel…..zeigt sich wieder einmal: Mama
und Papa waren beide bis zur schweren Klasse erfolgreich.
Platz zwei erkämpfte sich Caroline Bockstadt vom Burkardshof mit
Nightdancer und wie schon am vergangenen Wochenende: Dritte
wurde Kim Lüthi auf ihrem Heimparcours im Natursportpark mit
Allure. Die 15-Jährige kann leider nicht in den Wettbewerben des
CSIO-P starten, weil sich ihr Pony Ivy de Chateau auf dem
Abreitplatz beim Preis der Besten verletzt hat.
Text Quelle: Joern P. Rebien
Aus Irland kommt Siegreiterin
Emily

Emily Turkington hat das
Eröffnungsspringen für die Zweitpferde der CSIO-P-Tour bei den
Bodensee Classics ganz knapp für sich entschieden. Die
14-Jährige reitet schon längst im Team für Irland. Vor
Jahresfrist gab es die Bronzemedaille im Team bei der Euro in
Freudenberg, dazu den ausgezeichneten Platz acht in der
Einzelwertung.
Ihr Pony aber kommt aus Deutschland und das ist zumindest
erstaunlich. Zumal beispielsweise auf der Dublin Horse Show
geradezu unzählige Ponys vorgestellt werden. Auf jeden Fall
macht der Sieger immer seinem Namen „Pass auf“ alle Ehren.
Emiliy ruft den neunjährigen Westfalen-Wallach tatsächlich fast
akzentfrei „Pass auf“. Beide kommen aus Hillborough im Conty
Down aus der Nähe von Belfast in Nordirland.
Platz zwei ging, nur um sechs Hundertstel Sekunden geschlagen,
an Pia Gerhard mit Parodie vor dem Italiener Rccardo Rango mit
Calypso van Het Goorhof. Die Plätze fünf bis sieben belegten
Cassandra Orschel/Megan, Josch Löhden/Nautilus und Laura
Klaphake/Pepper Ann.
Text Quelle: Joern P. Rebien
CSIO-P mit belgischem Sieg
eröffnet

14 Jahre jung, Leichtgewicht und
immer schnell unterwegs. Dazu ist der Name schon Programm: Jolys
Torpedo heißt der neunjährige Wallach aus der belgischen Zucht.
Im Sattel sitzt Dries Dekkers aus Lommel in Limburg. Im
heimischen Örtchen gibt es eine Reitschule, die von Vater Eric
geleitet wird. Da ist es nicht verwunderlich, dass der kleine
Dries auch schon fünfjährig auf dem Pony saß. Übrigens stehen
noch sechs weitere „Torpedos“ im Stall der Dekkers.
Jolys Torpedo steht aber erst seit sechs Monaten in Lommel und
in Aach war es der internationale Durchbruch: Zweiter
internationaler Start und nach ersten Platzierungen folgte nun
der erste Sieg bei den Bodensee Classics im Natursportpark in
Aach.
Schade, ursprünglich sollte Dries auch im CSIO-P reiten. Weil
aber die Belgier nur drei Reiter zur Verfügung haben wurde die
Mannschaft nicht genannt.
Platz zwei ging an Alexandra Paul aus Kempten mit Alfret vor
Charlotte Peters aus Belgien mit Jip.
Text Quelle: Joern P. Rebien
Jetzt
lockt der Ponysport nach Aach
Aach - Die Stallzelte im Aacher
Natursportpark haben sich gerade geleert. Der erste Teil der
Bodensee Classics ist mit einem Triumph der Gäste aus dem
Ausland im „Großen Maserati Preis“ zu Ende gegangen. Schon steht
eine neue Garde vierbeiniger Hochleistungssportler vor der Tür.
Ab Donnerstag ist das Programm vollgefüllt mit internationalem
Ponysport.
Herzstück sind nunmehr schon zum dritten Mal hintereinander die
einzigen offiziellen Ponyspringen der Bundesrepublik
Deutschland. Dazu gehören immer wieder der heißumkämpfte
Nationenpreis schon am Freitag und der „Große Preis“ am Sonntag.
Selbstverständlich sind die Gewinner der Vorjahre mit Italien
und den Briten wieder mit dabei. Rückblende: Der italienische
Schlussreiter Filippo Bologni mit dem „kleinen Milton“ Dexter
Leam Pondi sicherte den Azzurri fehlerfrei den Sieg. Deutschland
musste nach Patzern ihrer Schlussreiterin Katrin Eckermann mit
Platz zwei zufrieden sein. Im letzten Jahr brachte das Team der
Gastgeber mit Kaya Lüthi nur zwei Reiter in die Wertung und
musste damit ausscheiden. Siegreich waren die Briten vor
Frankreich und Irland.
Inzwischen hat sich die Qualität des Events auf einem der
schönsten Turnierplätze noch weiter in Europa herumgesprochen.
Inzwischen schicken sieben europäische Nationen ihre
Nationalteams ins Hegau. Zu den eindeutigen Favoriten gehören
erneut die Briten, die mit James Smith auch gleich noch den
Einzeleuropameister und mit Pippa Allen die Fünftplatzierte
mitbringen. Leider haben die Eidgenossen heuer auf einen
Equipenstart verzichtet. Schau’n wir mal, ob sich vielleicht für
Deutschland gleich zwei Überraschungen anbahnen: Am Nachmittag
ein Sieg im Nationenpreis und am Abend zuvor einer bei der
Fußball-Europameisterschaft. Die Daumen werden auf jeden Fall
schon am Donnerstag gedrückt.
Die 15-jährige Kim Lüthi vom Hirtenhof musste alle Hoffnungen
auf einen Startplatz im deutschen Team beim Hausturnier
vorzeitig begraben, weil sich ihr Pony Ivy de Chateau auf dem
Abreiteplatz beim Preis der Besten in der Warendorfer
Reiterzentrale verletzte. Sie wird mit der Schimmelstute Allure
in den Juniorenspringen nach dem Aufgalopp am letzten Wochenende
weitere Erfahrungen im Sattel sammeln. Ihre ein Jahr jüngere
Schwester Kaya will durch gute Leistungen erneut auf sich
aufmerksam machen, zumal ihr Paradepony Karwin nach einer
Verletzungspause gerade wieder in Form kommt. Außerdem steht
auch noch ihre erst siebenjährige Ponystute Caresse du Chocolat
auf der Starterliste in den internationalen Ponyspringen. Hierzu
schicken elf Nationen ihre Nachwuchsspringreiter in den
Natursportpark, darunter allein 15 Ponyreiter aus Italien.
Welch gute Schule der Ponysport geworden ist, zeigen bekannte
Reiternamen, wie Maurice Tebbel (Emsbüren) und Anna-Elisa
Schäfer (Mannheim), Delaveau aus Frankreich, Burke und Coyle
(Irland) und Bologni (Italien). Die Youngsters wollen alle im
Pferdesport in die Fußstapfen ihrer erfolgreichen Väter treten.
Immerhin hat beispielsweise der ehemalig Ponyreiter Marcus
Ehning (Borken) den Umstieg von den Kleinen au f die Großen sehr
gut geschafft und inzwischen elf Europameisterschafts-Medaillen
in allen Altersgruppen gewonnen.
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